Wie Mindmaps helfen, die Gedanken zu sortieren


Seit langem suche ich schon nach einer Möglichkeit, meine Gedanken zu sortieren. Es war immer ziemlich konfus in meinem Kopf, wenn ich über Dinge nachdachte.
Mir ist dann wieder etwas eingefallen, das ich im Studium gelernt hatte.

Warum nutzt du nicht eine Mindmap?

Gesagt, getan. Zettel raus, Stift gesucht und los geht’s…
Hauptwort in die Mitte und die Gedanken drumherum kreisen lassen…
Die notierten Wörter wurden dann umrahmt und mit Linien Beziehungen dargestellt.
Irgendwann wurde mir es dann zu viel – Mein Zettel war zu klein. Es war einfach nicht mehr übersichtlich. Der nächste Gedanke war dann „Das muss doch einfacher gehen! Vielleicht sogar am Computer!“.
Also ging das gegoogle los…

Mein erster Treffer war Mindmeister!

Die Anmeldung ging sehr schnell (Nicht mal 1 Minute und ich konnte loslegen!)
Ich war sofort begeistert. Mindmeister ist ein 1a-Programm, mit dem man sehr viele Dinge darstellen kann. Es ist ähnlich der Stift-Papier-Methode sehr intuitiv aufgebaut. Man kann viele Icons an die einzelnen Felder heften, wie z.B. Smileys, Nummern, Bearbeitungsstatus oder Ampelsymbole.
Natürlich kann man auch an die einzelnen Felder Notizen, Links, Dateien und Tasks anheften.
Außerdem kann man Verweise von einem Feld zu einem anderen darstellen, welche dann immer vorhanden sind. Das heißt, wird ein Feld mal ausgeblendet, dann ist der auch der Verweis weg. Blendet man wieder ein, ist er wieder da.
Was ich sehr schön fand, ist die sog. „Zeitreise“-Funktion. Mit der Zeitreise ist es möglich, die Entstehung der soeben geschaffenen Mindmap in einem Film nochmal anzusehen. Man könnte das zum Beispiel für Präsentationen nutzen, ohne extra eine Bildschirmmitschneidesoftware zu nutzen.

Hier seht ihr mal ein kurzes Demovideo, in dem sich Mindmeister vorstellt.

 

Hat man nun eine Mindmap erstellt, bietet Mindmeister an, diese Mindmap auf der eigenen Website zu teilen, was man dann über Facebook oder Twitter an seine Freunde weitersagen kann.
Der größte Vorteil von Mindmeister ist die Online-Verfügbarkeit. Man kann überall auf der Welt an seinen notierten Gedanken arbeiten, vorausgesetzt man hat einen PC mit Internetzugang. Dieses mit anderen Produkten umzusetzen, ist eher schwierig.
Einen Nachteil hat Mindmeister aber dann doch – Wenn man in vollem Umfang nutzen möchte, ist es kostenpflichtig…
Ich persönlich nutze nur die Basic-Version von Mindmeister mit limitiertem Zugang und Funktionen. Möchte man aber unbegrenzt Mindmaps erstellen, muss man upgraden. Die günstigste Variante kostet dann 4,99 €. Meiner Meinung nach reicht die Basic-Version aus, um das Programm zu nutzen.

Fazit:

Ich kann Mindmeister durchaus weiterempfehlen. Ich habe mich in der Online-Oberfläche sofort zurechtgefunden. Es ist einfach gehalten und macht Spaß. Wie gesagt, die Basic-Version reicht meiner Meinung nach aus für Anfänger und zum Kennenlernen. Möchte man doch weitere Funktionen nutzen, kann man immer noch upgraden.

Posted on: 17. Oktober 2013, by : Henrik

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